Tarifvertrag ig bce kündigungsfrist arbeitnehmer

Auf nationaler Ebene haben die Universität Luxemburg und die Gewerkschaft OGBL nach der Unterzeichnung einer ersten Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen im März 2015 nun einen ersten Tarifvertrag abgeschlossen, der vom Gouverneursrat der Universität auf seiner Sitzung am 21. Juli 2018 gebilligt wurde. Die Vereinbarung wurde am 4. September 2018 von Yves Elsen, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats, und Rektor Stéphane Pallage sowie OGBL-Zentralsekretär Frédéric Krier und Virginie Mucciante, Leiterin der Personaldelegation der Universität, unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für wissenschaftliches und wissenschaftliches Personal sowie für Verwaltungs-, Finanz- und technisches Personal, mit Ausnahme von Verwaltungsmitgliedern, Abteilungsleitern der Verwaltung, studentischen Assistenten und Praktikanten. Die Vereinbarung tritt rückwirkend ab Juli 2018 für einen Zeitraum von drei Jahren in Kraft. Das Arbeitsgesetz legt die Pflichten des kranken Arbeitnehmers sowie seine Rechte fest (LC, Artikel L 121-6). Das Sozialversicherungsgesetz (Buch I des Sozialversicherungsgesetzbuches) regelt das Kranken- und Mutterschaftsversicherungssystem. Der Arbeitgeber muss seinen Arbeitnehmer im Krankheitsfall oder berufsbedingt weiterhin bezahlen und dies bis zum Ende des Monats tun, in dem der 77. Krankheitstag während eines Bezugszeitraums von 12 aufeinanderfolgenden Monaten auftritt – dem Grundsatz der “Lohnfortzahlung” (LFZ). Ab dem Monat nach dem 77.

Tag des Krankheitsurlaubs übernimmt der Nationale Gesundheitsfonds (Caisse Nationale de Santé – CNS) vom Arbeitgeber und zahlt Krankengeld an den Krankenstand. Ab diesem Zeitpunkt muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kein Gehalt mehr zahlen, solange die Leistungen aus dem ZNS gezahlt werden. In den letzten Jahren hat sich in den Arbeitgeberorganisationen keine wesentlichen Veränderungen gegeben. Im Jahr 2014 (UEL, ABBL, Chambre de métiers) gab es jedoch einige wichtige Veränderungen an der Spitze der Arbeitgeberverbände mit einer neuen Generation von Unternehmern. Im Jahr 2013 arbeiteten rund 61 % der Mitarbeiter in einem Unternehmen, in dem mindestens ein Mitglied einer Berufsorganisation tätig war. 80 % der Arbeitnehmer arbeiten in einem Unternehmen, das einer Arbeitgeberorganisation angeschlossen ist. Der Herbst ist die geschäftigste Zeit für Verhandlungen über neue Tarifverträge in Finnland. Denn der Jahreswechsel (Ende oder Anfang des Jahres) ist ein typischer Zeitpunkt für den Beginn neuer Tarifverträge. Traditionell beginnt die Verhandlungsrunde mit dem Tarifvertrag für den Technologiesektor (einschließlich der Metallverarbeitung), der in gewissem Maße als tempolische Vereinbarung für andere Sektoren dient. Die im Rahmen des dreigliedrigen Wettbewerbspakts 2016 ausgehandelten Tarifverträge wurden nur auf ein Jahr statt der bisher üblichen zwei oder drei Jahre festgesetzt. In den Verhandlungen von 2017 bis 2018 scheinen wieder zwei oder drei Jahre der Standard zu sein.

ARBEITSZEIT – Die Arbeitszeit wird durch mehrere Rechtsquellen wie das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelt.